noch eine Alternative zu Google

Wie bereits in meinem Beitrag Suchmaschine mit Repsekt vor Privatsphäre beschrieben, sollte jedem Nutzer bewusst werden, welche Daten er an Monopolisten wie Google, Facebook und andere weiterreicht und was diese damit über einen erfahren. Und anschließend sollte man sich bewusst machen, was man mit diesem Wissen über einen selbst alles anstellen kann. Leider scheinen die meisten aber genau das nicht zu tun und bleiben bei ihren alten Gewohnheiten.

Ich habe eine weitere Alternative zur Suchmaschine Google gefunden, deren Suchergebnisse aus meiner Sicht sehr gut sind und die keinerlei Informationen über den Nutzer speichert: Qwant

qwant-banner-fs8Und damit der Durchschnitts-Internet-Anwender versteht, was beispielsweise Google über einen weiß, gibt es sogar ein schönes Werbevideo, das jedem klar machen sollte, warum man eben nicht (mehr) Google zur Suche verwenden sollte:

Wer sich etwas tiefer mit dem Thema Suchmaschine und speziell Qwant beschäftigt, wird bemerken, dass Qwant zu großen Teilen durch den Axel Springer Verlag finanziert wird. Man kann nun nicht gerade behaupten, dass Zeitschriften u. ä. von Axel Springer zu meinen favorisierten Medien gehören, aber das ändert erst einmal nichts daran, dass die Suchergebnisse dieser Suchmaschine gut sind. Und sie muss sich an europäische Datenschutzlinien halten. Nichtsdestotrotz sollte man natürlich wachsam sein und beobachten, wie es hier weiter geht. Warum Axel Springer so viel Geld in Qwant investiert hat, kann man wahrscheinlich am besten verstehen, wenn man diesen offenen Brief von Mathias Döpfner (Vorstandsvorsitzender von Axel Springer) an Eric Schmidt (CEO von Google, inzwischen Executive Chairman der Alphabet Inc.), gelesen hat.

Also: Suchmaschine wechseln! Und am besten gleich Google aus den installierten Suchmaschinen entfernen! Wie das geht, ist in meinem Artikel Standard-Suchmaschine ändern beschrieben.

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