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pihole

Pi-hole – netzwerkweiter Werbeblocker im Heimnetz

Für viele Nutzer des Internets hat sich die Seuche „Werbung“ inzwischen als so nervtötend und belästigend herausgestellt, dass offenbar die meisten einen Werbeblocker auf ihrem Computer installieren. Genaugenommen als weiteres Addon in ihrem Browser (Firefox, Chrome …). Diese Installation muss auf jedem Gerät einzeln erfolgen, was natürlich aufwändig und auch wieder lästig ist (aber offenbar nicht so lästig wie die Werbung selbst). Außerdem ist es bei einigen Geräten gar nicht oder nur sehr schwierig möglich, einen Werbeblocker zu installieren. Das gilt zum Beispiel für Android-Geräte, die man erst rooten müsste oder iPhones, bei denen man erst einen sogenannten Jailbreak durchführen müsste, um überhaupt einen Werbeblocker installieren zu können. Warum ein Werbeblocker ein notwendiger Selbstschutz ist, und keinesfalls auf einigen Seiten abgeschaltet werden sollte, auch wenn manche Webseitenbetreiber das bei jedem Besuch wieder fordern und auch schon Seiteninhalte ausblenden, wenn ein Werbeblocker erkannt wurde, habe ich im Artikel Selbstverteidigung gegen Werbung im Internet näher erläutert. Heute will ich eine elegantere Methode vorstellen, wie man dieser lästigen Plage Herr wird. Beim Pi-Hole handelt es sich um einen kleinen Computer basierend auf Raspberry-Pi (läuft aber auch auf anderer Hardware), der die gesamte Werbung, die im eigenen Heimnetz auf allen Geräten geladen werden soll, in einem schwarzen Loch verschwinden lässt (hole – engl. Loch) – wo sie auch hingehört. Und weil es hier Nachfragen gab: Die Performace von Medienstreams oder anderen Up- oder Downloads wird nicht beeinflusst, lediglich die Auflösung des Seitennamens in eine gültige IP-Adresse kann unter Umständen ein paar Millisekunden länger dauern. Nachdem die IP-Adresse bekannt ist, läuft der Datenstrom nicht mehr über den Pi-Hole.

Und das Beste ist, dieser Werbeblocker funktioniert nicht nur im Browser, sondern auch innerhalb von Apps, die Werbung einblenden oder Tracking-Server erreichen wollen. Sollte man allerdings solche Apps im Einsatz haben, dann wäre es an der Zeit, sich nach Alternativen umzusehen – z.B. im App-Store F-Droid. Pi-hole – netzwerkweiter Werbeblocker im Heimnetz weiterlesen

Translation

Tschüß Google-Translator, hallo DeepL

Um Webseiten und Texte lesen zu können, die in einer Sprache vorliegen, die man nur schlecht oder gar nicht beherrscht, habe ich früher oft den Google Translator benutzt. Abgesehen davon, dass die Fähigkeiten dieser Software oftmals sehr begrenzt zu sein schienen, würde ich heutzutage diesen Dienst auch deswegen meiden, weil er von Google ist 🙂 .

Aber was wäre eine googlefreie Alternative? Seit kurzem kenne ich die aus Köln stammende Firma DeepL. Deren Übersetzungssoftware setzt Maßstäbe. Die Übersetzungen sind nach meinen Tests um Längen besser als die der oben erwähnten Konkurrenz.

Wenn es also lange Texte zu übersetzen gilt, dann hilft https://www.deepl.com/translator, will man bei einzelnen Wörtern mehr Informationen erhalten, wie das bei einem Wörterbuch üblich ist, kann man auch https://www.linguee.com/ aufrufen.

Einziger Wermutstropfen. Auch diese Seite sollte man nur mit Addons wie NoScript oder uMatrix besuchen, denn Google-Analytics sind auch hier allgegenwärtig. Aber das ist man ja inzwischen gewohnt und benutzt solche Addon standardmäßig! – Oder?

Um die Fähigkeiten von DeepL zu zeigen, wird dieser Artikel ohne Änderungen meinerseits hier automatisch von DeepL übersetzt angezeigt:

In order to be able to read websites and texts that are in a language that is poorly or not at all mastered, I often used Google Translator in the past. Apart from the fact that the capabilities of this software often seemed to be very limited, I would avoid this service nowadays also because it is from Google: -).

But what would be a google-free alternative? I recently became acquainted with DeepL, a company from Cologne. Their translation software sets standards. According to my tests, the translations are by far better than those of the above-mentioned competitors.

If it is necessary to translate long texts, then https://www.deepl.com/translator helps, if you want to get more information on individual words, as is usual with a dictionary, you can also visit https://www.linguee.com/.

The only drawback. You should only visit this page with addons like NoScript or uMatrix, because Google Analytics are omnipresent here as well. But that’s what you are used to and use such an addon by default! – Or is it?

Translated with www.DeepL.com/Translator

F-Droid-Logo

Alternativen für Apps aus dem Google PlayStore

Wer sein Mobiltelefon mit einem alternativen Betriebssystem (Custom-ROM) ausstattet, hat anschließend die Möglichkeit, auf die übliche Datenabfluß-Verbindung zu Google zu verzichten, indem man keine Google-Apps darauf installiert bzw. wenigstens das Google-Konto nicht aktiviert. Das führt natürlich dazu, dass einem auch der prall gefüllte Google Play Store nicht zur Verfügung steht.

Der Google-Spy-Store ist sowieso überfüllt mit schädlichen und trackenden Apps. Es ist äußerst schwierig, dazwischen die trackingfreien Perlen zu finden. Ein weiterer Grund, nicht diesen ominösen App-Store zu nutzen, findet sich in einem Artikel bei Golem.de.

Um trotzdem weitere Apps auf sein Telefon zu bekommen, kann und sollte man sich den F-Droid-App-Store installieren. Dort gibt es ausschließlich freie Software. Aber auch, wer kein gerootetes und/oder mit einem Custom ROM ausgestattetes Gerät besitzt, kann sich einen weiteren App-Store installieren und alternative Apps daraus nutzen:

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Zunge-raus

Selbstverteidigung gegen Werbung im Internet

Werbung – Privatsphäre – Einbrecher

Wenn man sich im Internet bewegt, hinterlässt man überall Datenspuren. Diese können und werden dazu benutzt, den Nutzer zu verfolgen und so viele Informationen über ihn zu sammeln wie nur irgendwie möglich. Die größten bekannten Datenkraken sind sicherlich Google und Facebook. Auch der wohl allen bekannte „Gefällt-mir“-Button von Facebook ist ein sogenannter Tracker (engl.: to track = verfolgen). Da der Button immer direkt vom Facebook-Server geladen wird, weiß Facebook immer, welcher Nutzer sich gerade auf welcher Seite herum treibt, auch wenn die Seite selbst mit Facebook eigentlich nichts zu tun hat. Im laufe der Jahre sind aber noch viele weitere Firmen hinzugekommen. Das perfide an der heutigen Situation ist, dass sich diese Firmen zusammengetan haben und die digitalen Daten mit den analogen Daten aus dem realen Leben (z.B. Payback) zusammentragen. Die Werbefirmen kennen im Laufe der Zeit den Nutzer besser als der eigene Partner oder Freunde. Damit sind die Firmen der Werbeindustrie anschließend in der Lage exakt auf den Nutzer zugeschnittene Werbung auszuliefern. Selbstverteidigung gegen Werbung im Internet weiterlesen