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Krypto-Trojaner – Was dagegen hilft: BACKUPS BACKUPS BACKUPS

Da derzeit der Krypto-Trojaner WannaCry sein Unwesen treibt, will ich mal einen gut gemeinten Rat geben, wie man sich gegen solche Malware bzw. seine Auswirkungen schützen kann. Auch wenn viele glauben, sie würden sich niemals mit so etwas infizieren, passieren kann es jedem. Und dann ist es gut, wenn man in der Lage ist, seine wertvollen Daten wieder herzustellen. Deshalb sollte man regelmäßig BACKUPS seiner Daten anlegen. Ich habe mir vor einigen Monaten mal etwas Zeit genommen und mir verschiedene Backups eingerichtet, welche nun vollautomatisch zu regelmäßigen Zeitpunkten ein trojaner-sicheres Backup erzeugen und diese verschlüsselt! in der Cloud ablegen. Die Anleitung dazu war ein Artikel bei heise.de, der aus aktuellem Anlass nun für jedermann kostenlos zur Verfügung gestellt wurde und auf den ich gern verweise:

Mit Duplicati in fünf Minuten zum trojaner-sicheren Backup

P.S: Ich verwende den im Artikel zwar erwähnten, aber zum damaligen Zeitpunkt wohl noch etwas instabilen Nachfolger Duplicati2. Und was soll ich sagen – es läuft.

Backup

Backupp-Icon

RaspberryPi – Backup im laufenden Betrieb

Ich habe Backups meiner Raspis bisher immer dadurch erstellt, dass ich den Raspberry Pi heruntergefahren habe, die Speicherkarte in meinem Windows-Rechner mit Win32DiskImager ausgelesen und als Imagedatei gespeichert habe. Das ist mit viel manuellem Aufwand verbunden und zeitaufwändig.

Ich habe im großen weiten Netz eine Beschreibung gefunden, wie man solch eine Sicherung auch im laufenden Betrieb erstellen kann. Man sollte nur sicherstellen, dass alle Dienste, die während der Sicherung Daten schreiben könnten, vor dem Backup angehalten werden, damit es nicht zu einem inkonsistenten Zustand kommt und damit das Backup eventuell unbrauchbar wird. RaspberryPi – Backup im laufenden Betrieb weiterlesen

SD-Karte_im_Schraubstock

RaspberryPi-Image verkleinern mit PiShrink

Bisher habe ich in unregelmäßigen Abständen die Speicherkarte meiner Raspberry Pis dadurch gesichert, dass ich den Raspi heruntergefahren, die Speicherkarte herausgenommen, selbige an meinem Windows-Rechner mittels Win32DiskImager ausgelesen und die entstandene Imagedatei auf meinem NAS gespeichert habe. So konnte ich im Notfall diese Imagedatei mittels Win32DiskImager auf eine SD-Karte schreiben und hatte einen älteren Stand des Systems damit griffbereit. Allerdings hat diese Methode ein paar Nachteile:

  1. In der Zeit des Auslesens ist der Raspi natürlich aus und damit nicht verfügbar, da ihm ja sein Betriebssystem zu diesem Zeitpunkt fehlt.
  2. Die entstandene Imagedatei ist genau so groß wie die Speicherkarte selbst, auch wenn große Teile der Speicherkarte keine Daten enthalten. Dieses Backup nimmt also auf meinem NAS unnötig viel Platz weg.
  3. Da die Speicherkarten selbst bei gleicher Speicherangabe geringfügig unterschiedliche Speicherkapazitäten haben, kann es vorkommen, dass die Imagedatei auf eine vermeintlich gleich große Speicherkarte nicht drauf passt.

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