Schlagwort-Archive: Privatsphäre

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Warden – der Albtraum für Google & Co.

Die Datenkraken Google, Facebook, Amazon und wie sie alle heißen leben davon, so viele Informationen wie möglich von ihren Nutzern abzugreifen, wie irgendwie möglich. Deshalb ist es auch kein Wunder, dass die große Masse der im Google-Play-Store erhältlichen Apps mehr oder weniger viele Tracker eingebaut hat. Diese Tracker sorgen für einen stetigen Strom an persönlichen Daten. Und diese Daten landen nicht in einem großen schwarzen Loch sondern werden erfolgreich zu Geld gemacht.

Tja, und nun wurde vor einiger Zeit von den Jungs bei XDA-Developers eine App entwickelt, die es nicht im Google-Play-Store gibt und dort auch nie geben wird. Warum? Nun, sie passt nicht zu Googles Geschäftsmodell (und widerspricht bestimmt den AGB’s!?) – Die Rede ist von

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Exodus-Privacy – Privatsphäre bei Apps

In einigen meiner Beiträge habe ich auf die Problematik von Trackern in Apps hingewiesen, die sehr viele Apps im Google-Play-Store betreffen. Um dieses Problem zu umgehen, könnte man ausschließlich Apps aus dem freien App-Store F-Droid installieren. Damit wäre sichergestellt, dass keine Tracker in den Apps enthalten sind. Denn bevor eine App in das offizielle Repository von F-Droid aufgenommen wird, wird es einer gründlichen Analyse unterzogen. Und Tracker wären ein absolutes NoGo für die Aufnahme in dieses Repository.

Aber möglicherweise hat man liebgewonnene Apps oder auch solche, für die es keine Alternative bei F-Droid gibt. Und dann möchte man doch die eine oder andere App aus dem Google-Play-Store installieren. Bevor man das tut, ist es empfehlenswert, sich im Browser die Apps anzusehen und dort zu untersuchen, ob und welche Tracker möglicherweise enthalten sind. Natürlich bietet Google nicht von sich aus an, sich die Tracker anzusehen. Entweder, man prüft jede App durch den Besuch der Webseite

https://reports.exodus-privacy.eu.org/en/

und gibt dort den Namen einer fraglichen App ein.

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Datenschutzfreundlicher Instant-Messenger für den Durchschnittsnutzer – blabber.im

Wer meinen Blog kennt, der weiß, dass ich keinen der allgemein üblichen Messenger – allen voran WhatsApp, aber auch nicht Telegram und Co. verwende. Die Gründe dafür habe ich in mehreren Beiträgen erläutert, deshalb hier nur kurz der Verweis auf zentralisierte Dienste, nicht quelloffene Server und Clients, die Anbindung an eine Telefonnummer und die häufige Nichtverfügbarkeit von Clients für verschiedene Geräte/Betriebssysteme. Deshalb habe ich hier oft den auf Android-Telefonen zum Standard gewordenen XMPP-Messenger Conversations empfohlen. Die Hürde für den Einstieg in die Welt von XMPP ist aber relativ hoch, denn Conversations gibt es im Google-Spy-Store nur gegen Bezahlung. Und der Durchschnittsnutzer, der mal davon gehört hat und es probieren möchte, gibt eben eher selten Geld für etwas aus, von dem er nicht weiß, ob das auf Dauer etwas für ihn ist. Die Alternative war, Conversations ohne Kosten über den freien App-Store F-Droid zu beziehen. Aber F-Droid ist bei vielen Nutzern wenig bekannt und Google versucht auch, dem Durchschnittsnutzer ein schlechtes Gewissen zu machen, indem es ihn „warnt“, dass Apps aus „unbekannten Quellen“ gefährlich sein können (was ja durchaus so ist, aber der Google-Spy-Store ist da nicht besser). Also bricht der Durchschnittsnutzer das Ganze lieber ab und bleibt bei WhatsApp & Co. 🙁

Nun haben sich Stefan Giebel und Christian Schneppe zusammengetan und etwas einheitliches geschaffen:

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032 Linux Mint PC

Windows 7 – Supportende am 14.Januar 2020 – Betriebssystemwechsel – aber wohin? Windows 10 oder ein Linux

Gerade im Zusammenhang mit dem Support-Ende von Windows 7 am 14. Januar 2020 frage ich mich, warum es so viele Privatnutzer gibt, die jetzt nicht die Gelegenheit nutzen und statt auf ein geschwätziges Windows 10 umzusteigen, gleich ein datenschutzfreundliches Linux installieren. Eine Umgewöhnung ist in jedem Fall nötig, denn die Unterschiede zwischen Windows 7 und Windows 10 sind ohne Zweifel auch vorhanden.

Was für Gründe sollte es also geben, sich für Windows und gegen Linux zu entscheiden? Nachfolgend mal eine Liste von häufigen Argumenten und einigen von mir hinzugefügten Punkten, die einen Umstieg auf Linux angeblich (oder offensichtlich) behindern bzw. auch Punkte die für einen Umstieg zu Linux sprechen.

  • Linux ist kompliziert
  • Ich kann die Konsole bzw. das Terminal nicht bedienen
  • Programm X gibt es nicht unter Linux
  • Spiele funktionieren nicht unter Linux
  • Fehlende Lobby-Arbeit/Marketing-Budgets für Linux
  • Linux wird weniger von Viren/Malware angegriffen
  • Linux verbraucht weniger Ressourcen als Windows
  • Windows missachtet deine Privatsphäre
  • Linux ist besser an die eigenen Bedürfnisse anpassbar
  • Support für Linux gibt es in vielen Foren
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Whatsapp-privat

Verfolgen von Freunden und Fremden mit WhatsApp

Ein aus dem englischen übersetzter Artikel vom 09. Oktober 2017 von folgender Seite: https://robertheaton.com/2017/10/09/tracking-friends-and-strangers-using-whatsapp/

Sie und Ihr guter Kumpel Steve Steveington, Sie sind im Training für einen anstrengenden Wohltätigkeitslauf. Sie haben sich spontan zusammengeschlossen und versprochen, sich gegenseitig zur Verantwortung zu ziehen, während Sie sich für den großen Tag in Form gebracht haben. Sie haben jedoch Grund zur Annahme entwickelt, dass Steve Steveington sein Engagement für den Plan verliert und bis in die frühen Morgenstunden aufbleibt, um in Nachtclubs zu feiern oder Call of Duty zu spielen. Das ist inakzeptabel – wenn er in Verzug gerät, weil er Ihr Trainingsprogramm nicht ernst genommen hat, dann werden Sie nicht derjenige sein, der ihn über die strapaziöse 5 Kilometer lange Strecke schleppt.

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Snips-Technologie_verstecken

Snips – SmartHome hört aufs Wort – lokal und autark

Es ist schon eine Weile her, dass ich in meinem Beitrag Sprachsteuerung ohne Alexa, Siri, Cortana und Co. darüber berichtet habe, das ich vorhabe, als Sprachsteuerung in meinem SmartHome Snips einzusetzen. Seit ca. April diesen Jahres läuft erfolgreich und zufriedenstellend Snips bei mir zu Hause und sorgt dafür, dass man per Sprachkommando das Licht ein- oder ausschalten oder auch die Rollläden hoch- und runterfahren lassen kann. Und damit das ganze nicht nur vom Wohnzimmer aus funktioniert, wo die zentrale Snips-Instanz auf einem Raspberry Pi 3 läuft, sondern auch von anderen Zimmern aus, habe ich zusätzlich noch diverse Snips-Satelliten in verschiedenen Räumen installiert, die auf einem schmalbrüstigen Raspberry Pi Zero W laufen.

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WhatsApp hinter Gittern

Shelter – Aussperren datenhungriger Apps

Es gibt Apps, die greifen auf euer Adressbuch zu und laden den Inhalt auf fremde Server. Das ist unerfreulich, sowohl für dich selbst, vielmehr aber vielleicht noch für die, die in eurem Adressbuch stehen und gar nicht zugestimmt haben, das deren Nummer zu solchen Servern hochgeladen wird. WhatsApp, Signal oder auch Telegram machen das so. Der Grund (für den bequemen Nutzer) ist, das dem Nutzer abgenommen werden soll, herauszusuchen, wen aus seiner Kontaktliste er über den gerade genutzten Messenger erreichen kann. WhatsApp (und andere Messenger, die die Telefonnummer als Identifikator nutzen) listet diese Kontakte nämlich wie von Geisterhand automatisch auf. Das es daneben noch andere Gründe für den Serverbetreiber geben könnte, diese Kontaktdaten zu erhalten, um z.B. soziale Graphen damit aufzubauen, sollte einem selbst klar sein. Was man aus solchen Daten alles abgreifen kann, ist z.B. unter diesem Link sehr schön zu sehen. Aber es ist halt so bequem.

Es gibt allerdings unter Android seit einiger Zeit die Möglichkeit, solche Apps in ein separates Profil zu sperren, so dass sie keinen Zugriff mehr auf euer persönliches Adressbuch haben. Und es gibt eine App namens Shelter, die solch ein Arbeitsprofil anlegt und die Apps darin verwalten kann.

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Google-Money

Google beobachtet dich – und dein Portemonnaie

Auf der Seite https://www.fastcompany.com/90349518/google-keeps-an-eye-on-what-you-buy-and-its-not-alone wurde ein Artikel veröffentlicht, der wieder einmal klar macht, dass Google (und andere Datenkraken) mitnichten dazu da sind, ihren Nutzern das Leben durch tolle Gimmicks das Leben zu erleichtern. Aber am besten ihr lest es selbst. Für die, die nicht so gut diesen englischen Text lesen können, habe ich ihn hier übersetzt:


Google behält ein Auge darauf, was Sie kaufen, und das ist es nicht allein.

Die Ambitionen von Google für Transaktionsdaten werden auf der Seite „Käufe“ angezeigt, auf der sogar verfolgt wird, was die Nutzer von Firmen und Bildungseinrichtungen kaufen.

Es ist kein Geheimnis, dass Google große Mengen Ihrer Daten basierend auf Ihrem Suchverlauf sammelt. Aber weit weniger bekannt ist, dass das Unternehmen auch automatisch Ihre digitalen und realen Finanztransaktionen auf der Grundlage von Belegen in Ihren Gmail-Konten und anderen Google-Diensten erfasst hat. Es ist nur ein weiteres Zeichen für die enorme Reichweite von Tech-Titanen, einschließlich Facebook, die unsere realen Transaktionen analysieren, um neue Erkenntnisse über unser Verhalten und neue Einnahmequellen zu gewinnen.

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Zuckerberg plant Zusammenführung von Whatsapp, Instagram und Facebook Messenger

Die New York Times hat in einem Artikel die Pläne von Facebooks Chef Mark Zuckerberg beleuchtet. Für alle, die des englischen nicht mächtig sind, hier die Übersetzung ins deutsche.

Mark Zuckerberg, Geschäftsführer von Facebook, plant die Integration der Messaging-Dienste des sozialen Netzwerks – WhatsApp, Instagram und Facebook Messenger – und bekräftigt seine Kontrolle über die sich ausbreitenden Geschäftsbereiche des Unternehmens zu einer Zeit, in der sein Geschäft von Skandalen heimgesucht wird.

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